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Die Bahnstrecke Saalfeld (Saale) - Gera

(DB Kursbuchstreckennummer 555)

 

 

Die Bahnstrecke Saalfeld (Saale) - Gera ist historisch gesehen Teil der Bahnstrecke Leipzig-Probstzella und hatte zu ihrer Glanzzeit auch Bedeutung für überregionale und internationale Fernzüge. Wie in vielen anderen Teilen Ostdeutschlands verlor aber auch diese Strecke in den 1990-er Jahren rasant an Bedeutung. Mehr zur Geschichte der Bahnstrecke gibt es beispielsweise bei Wikipedia.

 

Auf dieser Seite (unten) finden Sie eine Auswahl von Bildern, die den Alltag zwischen Saalfeld (Saale) und Gera widerspiegeln, mit Schwerpunkt auf den letzten 15 Jahren. 

Auch einige ältere Bilder aus den 80-er Jahren sind mit in der Auswahl, diese geben einen kleinen Einblick in einen (längst) verschwundenen Alltag der Eisenbahn der DDR.

 

 

Bilder der Bahnstrecke Saalfeld (Saale)-Gera, sortiert von West nach Ost (Saalfeld > Gera)

 

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Westlicher Endpunkt der Strecke ist Saalfeld (Saale).  Hier ist Regionalbahn 16882 aus Blankenstein soeben eingefahren, 2006 noch von DB Regio mit Fahrzeugen der BR 641 betrieben (27.12.06).
Ein Zug bestehend aus Kesselwagen legt am Abend des 27.12.06 einen kurzen Zwischenhalt in Saalfeld (Saale) ein, um einen Lokpersonalwechsel zu ermöglichen.
Am Nachmittag des 3.8.06 befand sich der Schrottzug auf der Rückfahrt nach Eger, hier gezogen von einer Siemens Dispolok ER 20 im Saalfelder Bahnhof.
Ganz im Reichsbahn-Look präsentierte sich die 112 703 der Muldental Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH am 27. Dezember 2015 vor einem Güterzug beladen mit Rundholz in Saalfeld.
Ein Blick in den Lokschuppen des BW Saalfeld (Saale) etwa 1987 zeigt die für die damalige Zeit typischen Lokomotiven der BR 119 och BR 118 (rechts).
Rangierloks dieser Baureihe waren zu Reichsbahnzeiten in vielen kleineren Bahnhöfen der DDR, so auch entlang der KBS 555 stationiert, um leichtere Rangierarbeiten zu übernehmen.
Eine Lok der Baureihe 203 hat sich soeben von Saalfeld aus (Hintergrund) in Richtung Könitz in Bewegung gesetzt, um dort einen Güterzug des Stahlwerkes Unterwellenborn abzuholen (13.07.09).
Nunmehr haben die neuen Gravita Loks von Voith viele Einsätze um Saalfeld übernommen. Hier arbeitet sich Zug 55137 von Saalfeld nach Könitz hinauf, aufgenommen am 29.7.11 in Unterwellenborn.
Hochstehendes aber nicht mehr angewendetes Sperrsignal in Unterwellenborn im August 2020.
Lok 203-29 des Stahlwerkes Thüringen mit Schrott bei der Durchfahrt durch Unterwellenborn am 10.7.13. Im Hintergrund links wartet „Blue Tiger“ von ITL auf den nächsten Einsatz vor Bauzügen.
RB 16 254 Saalfeld (Saale)-Gera bei der Ausfahrt aus Unterwellenborn am 29.7.2011.
Neben einzelnen Güterzügen verkehren, wenn auch sehr selten, einzelne Bahndienstfahrzeuge die KBS 555, wie beispielsweise am 29.7.11 bei Unterwellenborn.
Zwei Loks der Baureihe 202 des privaten Unternehmens WFL beim Rangieren eines Bauzuges in Unterwellenborn am 10.7.13 mit Material für eine Baustelle auf der Saalebahn.
Mechanische Schrankenanlage mit Glockenschlagenwerk am Rad-/Fußgängerüberweg Unterwellenborn (3.8.2020)
Lok 203 29 vor der Kulisse des Einfahrtssignales Unterwellenborn, der Schlackenhalde und der Gasmaschinenzentrale (3.8.2020)
Zug mit Schrott für das Stahlwerk Thüringen in Oberwellenborn
RE 16180 Saalfeld-Gera knapp westlich von Könitz am 8.6.07. Nach links zweigt das Gleis zum Stahlwerk Unterwellenborn ab.
Lok 203-28 des Stahlwerkes Thüringen kurz vor Könitz am 25.7.2012. Im Vordergrund zu sehen ist das Werksanschlussgleis des Stahlwerkes.
Rangierfahrt mit Lok 298-25 des Stahlwerkes Thüringen GmbH auf dem Werksanschlussgleis zum Bahnhof Könitz (25.7.2012).
EB 37450 Saalfeld-Leipzig am Bahnübergang Vogelschutz bei Könitz am 25.7.2012.
Eine BR 232 wartet mit einem mit Stahl beladenen Güterzug im Bahnhof Könitz am Vormittag des 13.4.05.
BR 232 401-0 steht hier in Könitz vor der Kulisse der Förderbrücke des Großtagebaus Kamsdorf, und wird gleich den Güterzug nach Saalfeld befördern (10.04.2004).
Starkenberger 241 697 in Könitz am 17.7.19
Der Schrottzug aus Cheb ist hier bei der Durchfahrt durch Krölpa-Ranis nur noch wenige Kilometer von seinem Ziel in Könitz entfernt.
Blick auf die Bahnstrecke vom Pinsenberg/Krölpa
Eines der besten Aussichtsberge liegt bei Pößneck, hier mit Blick Richtung Westen auf einen Regionalexpress Saalfeld - Gera mit dem Maxit Werk Krölpa im Hintergrund  (19.7.10).
Mechanische Stellwerke werden immer seltener: Über Drahtseile und Spannwerke (letztere heute nicht mehr vorhanden) werden hier in Pößneck noch Signale und Weichen gesteuert (15.4.06).
RE 16257 Gera- Saalfeld muss einige Minuten in Pößneck warten, um den Gegenzug passieren zu lassen, der in Kürze auf Gleis 1 einfahren wird (Pößneck ob Bf., 15.4.06).
Pößneck oberer Bahnhof, EB 80850 Saalfeld-Leipzig hat Ausfahrt frei und setzt seine Fahrt nach kurzem Aufenthalt fort.
In Pößneck ob Bf funktionieren sie noch, Zugzielanzeiger aus DDR Zeiten. Wie an der Anzeige ersichtlich, fährt am Gleis 1 fährt soeben eine Regionalbahn  nach Saalfeld ein (26.7.2011).
Formvorsignale, wie hier in Pößneck, gibt es nur noch wenige (15.8.16).
"Ausfahrt frei" zeigt das Formsignal in Oppurg am 1.1.2005. Sowohl das Stellwerk als auch die Formsignale sind mittlerweile bereits Geschichte.
Am westlichen Ende des Bahnhofes Oppurg befinden sich aber heute noch Flügelsignale. Hier legt Regionalbahn 16253 nach Saalfeld einen kurzen Halt ein (9.4.09).
7. Juli 2018: Blick vom Nordosten auf Oppurg (und den vorbeifahrenden Triebwagen der Erfurter Bahn), im Bildmittelgrund deutlich zu sehen das Orlatal, welches hier bei Oppurg nach Norden abzweigt.
Der 117 Meter lange Tunnel an der Harrasmühle westlich von Neunhofen ist der einzige der Strecke. Auf dem Bild zu sehen ist ein Schienenfräszug von Strabag am 26.4.2018.
Ende der 80-er Jahre kamen zunehmend die neuen Dieselloks der BR119 zum Einsatz, wie hier vor einem Personenzug in Richtung Saalfeld am Tunnel bei Neunhofen.
Im Güterverkehr auf der Strecke Gera-Saalfeld kamen in den 80-er Jahren hauptsächlich Dieselloks der Baureihe 120 zum Einsatz, wie hier vor einem Güterzug zwischen Neunfofen und Oppurg.
Im Regelbetrieb heute nicht mehr anzutreffen, die Dieselloks der Baureihe 232: Am 20.08.04 bespannte die Lok den Schrottzug nach Unterwellenborn, Aufnahmestandort ist Neunhofen.
Alltag Mitte der 80-er Jahre: Ein Personenzug mit Güterbeförderung, gezogen von einer Diesellok der Baureihe 110, Richtung Saalfeld westlich des Bahnübergangs Meilitzer Straße in Neustadt (Orla).
Traxx Lok von ITL bei Bauarbeiten in Neustadt (Orla) am 15.5.20.
Ein Regionalexpress nach Gera am Stellwerk Nw in Neustadt (Orla) am 30.12.05dt (Orla)
Bevor die neuen Desiro-Triebzüge (BR 642) den Alltag entlang der KBS 555 bestimmten, waren ältere der BR 628 im Einsatz, wie hier am 20.07.03 in Neustadt (Orla).
Der Raum Saalfeld (Saale) zählte zu den letzten Dampfhochburgen in der DDR. Hier im Bild ein Personenzug nach Saalfeld, bespannt mit einer Lok der BR 01.5,  im Bahnhof Neustadt (Orla) zu Beginn der 80-er.
Im Eilzugverkehr (Sonneberg/Nürnberg-) Saalfeld-Leipzig wurden während der 80-er auch Dieselloks der Baureihe 118 eingesetzt, hier in Neustadt (Orla).
Ein Güterzug, bespannt mit einer Diesellok der BR 120, Mitte der 80-er Jahr im Bahnhof Neustadt (Orla).
Der Personennahverkehr wird heute mit modernen Triebwagen gefahren: RB 16256 Saalfeld-Gera am 17.3.08 bei der Ausfahrt aus Neustadt (Orla).
Dampflok 41-144 der IGE Werrabahn Eisenach e.V. mit Sonderzug "Rotkäppchen Express" Gera-Saalfeld-Freyburg in Neustadt (Orla) am 23.9.2018.
Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes in Neustadt (Orla) wurde noch bis 2016 Kohle umgeladen, u.a. mit Hilfe des alten Weimar Baggers.
Am 27.10.10 passierte der Schrottzug pünktlich den Bahnhof Neustadt (Orla).
Bauarbeiten 2018:  Wegen einer Streckensperrung wenden Züge aus Gera am Gleis 1 in Neustadt. Auf Gleis 2 wartet ein Bauzug von Strabag, mit Lok 203 841, auf seinen Einsatz.
Lok 204 354 mit Flachwagenzug in Neustadt (Orla) im Mai 2020.
Einige Kilometer weiter östlich: Schrottzug Könitz-Eger in Molbitz bei Neustadt (Orla) am Nachmittag des 6.8.08.
155 159 der WfL am Zugschluss des Holzzuges aus Triptis an der Anrufschranke in Molbitz im August 2020.
BR 232 356 von WfL mit Holzzug aus Triptis kurz vor Neustadt (Orla) am 1.8.20.
Die Bespannung des Schrottzuges des Stahlwerkes Thüringen zwischen Könitz und Cheb hat seit 2015 eine TRAXX Lok von Bombardier übernommen (Neustadt (Orla), 8.7.2015).
Die Erfurter Bahn setzt Regio-Shuttles auf der Strecke ein (hier als EBx 37468 bei Dreitzsch am 24.7.2012).
Telegrafenleitung an der Bahnstrecke Saalfeld-Gera bei Neustadt (Orla).
Die Blockstelle Traun wurde im Sommer 2006 aufgelassen, gleichzeitig ist der Bahnübergang mit einer zugbedienten Anlage ausgestattet worden (31.07.2006)
2010 war der Haltepunkt Traun noch ein Bedarfshalt für Regionalbahnen. Hier durchfährt RB 16253 Traun am 14.7. 2010 - jedoch ohne Halt.
Heute bestimmt moderne Technik das Bild am Bahnübergang in Traun, der Haltepunkt ist heute aufgelassen.
EBx 80848 Saalfeld-Leipzig bei Traun am 28.4.2018. Im Vordergrund rechts ein Relikt der Vergangenheit, ein verrosteter Rollenhalter für die Drahtzugleitung.
Ein umgeleiteter Güterzug von DB Cargo bei Traun am 16.11.19.
Bahnhof Triptis: Viele Relikte stammen aber aus dem vorigen Jahrhundert: Formhaupt- und Formvorsignale, Pilzlampen und sogar ein Wasserkran (28.12.05)
RE 16 185 Gera-Saalfeld am 18.10.2011 bei der Einfahrt nach Triptis.
Kreuzung zweier Regio-shuttle Triebwagen der Erfurter Bahn am 20.4.14 in Triptis.
Tripts, 18.10.2011: Der Schrottzug Könitz - Cheb wird an diesem Tag ausnahmsweise mit zwei Loks der BR 203 der SC Rail Leasing Europe bespannt.
Am 4.9.2017 bespannte eine V180 (in Originallackierung!) des Unternehmens WFL einen Schotterzug von Saalfeld nach Triptis und ist hier im Umbau befintlichen Bahnhof Triptis zu sehen.
Reichsbahnambiente in Triptis: Drahtzugleitungen, Formsignale und Telegrafenmasten und links der Holzzug von WfL am 1.8.20.
Nach dem Umbau gibt es in Triptis noch immer ein Ladegleis welches seit 2018 gelegentlich zur Beladung von Holzzügen verwendet wird wie hier am 1.8.20. An der Spitze des Zuges die WfL Lokomotiven 232 356 und 155 159.
WfL Holzzug mit spektakulärer Bespannung kurz vor Abfahrt nach Baruth in Triptis im Januar 2020.
Relikte aus dem vorigen Jahrhundert findet man nicht nur in Bahnhöfen sondern auch auf freier Strecke, wie hier die Fernsprechbude und Telegrafenleitung bei Triptis-Oberpöllnitz (28.6.2017)
Nach dem Verlassen der Orlasenke wird der Scheitelpunkt der Strecke überschritten und die Landschaft zwischen Triptis und Weida etwas flacher. Hier fährt ein Zug der Erfurter Bahn durch die spätsommerliche Landschaft bei Mittelpöllnitz Richtung Leipzig (6.8.20).
Soeben vom Tanklager Lederhose  zurückgekehrt, warten hier die Infra Leuna Lokomotiven 208 und 209 (vom Hersteller MaK) mit ihrem Kesselwagenzug auf die Ausfahrt in Richtung Gera am 11.4.2017.
In den Jahren 2005/06 wurde die Stichbahn nach Lederhose wiederholt von Schotterzügen von Eichholz Verkehr und Logistik benutzt. Hier wartet ein Zug mit den NOHAB Loks V170 1138 und 1125 in Lederhose auf die Abfahrt am 13.9.2006.
Zwei Lokomotiven der Baureihe 203 von DB Netz Instandhaltung bei der Durchfahrt durch Niederpöllnitz am 11.7.2014.
Der "Vier-Länder-Express" München-Hof-Weida-Gera-Leipzig war der letzte  planmäßig lokbespannte Zug (im Personenverkehr) der auf (Teilen) der Kursbuchstrecke 555 fuhr (Weida, 1.8.06).
Weida: Nach Erscheinen des Zusatzsignals "Rangierfahrt erlaubt", darf der hintere Zugteil aus Zeulenroda aufrücken und an den ersten, aus Saalfeld, kuppeln (11.4.2017).
Alltag in Weida: Der Schrottzug Eger- Könitz muss hier die Fahrtrichtung wechseln. Die Lok des Stahlwerks fährt gerade am eigenen Zug vorbei, um am anderen Ende wieder anzukuppeln (11.4.2017).
EBx 81015 Gera-Weida-Hof am 6.4.15 zwischen Zwötzen und Wolfsgefährt. Im Hintergrund, mit Vorsignal, der damals noch befahrene Abschnitt der Elstertalbahn.
August 2016 am damals im Bau befintlichen Abzweig Wolfsgefährt (Blick Richtung Südwest).
EBx 81016 Hof-Weida-Gera beim Aufenthalt in Gera Zwötzen am 7.4.15.
29.10.16: Die beiden Strecken Gera – Saalfeld und Gera – Greiz sind nun von Gera-Debschwitz (Süd) bis zur neuen Abzweigstelle Wolfsgefährt zusammengeführt. Das links abzweigende Gleis wird damit lediglich von Zügen der Strecke Gera-Ronneburg-Gößnitz benutzt.
RE 3925 Erfurt-Greiz bei der Ausfahrt aus Gera Süd (Haltepunkt im Hintergrund) am 27.4.18. Sämtliche Gleise des ehemaligen Güterbahnhofs Gera Süd sind zurückgebaut.
285 107 ITL bei Gera Süd.
298 329-4 durchfährt mit einem kurzen Kesselwagenzug den Bahnhof Gera Süd am 9.8.2005. Der Bahnhof war zu diesem Zeitpunkt, wie deutlich aus dem Bild hervorgeht, noch nicht modernisiert.
RE 3657 Göttingen-Weimar-Gera-Chemnitz fährt am 9.8.05 in den Geraer Hauptbahnhof ein. Viele der Gleisanlagen waren zu diesem Zeitpunkt heruntergekommen.
Blick ein Jahrzehnt später (26.4.2018): Die Gleis- und Signalanlagen sind modernisiert. Links wartet RE 3908 Altenburg/Greiz-Erfurt, rechts die BR 232 der Erfurter Bahnservice Gesellschaft beim Umsetzten.
Blick vom Osten auf die sanierte Bahnhofshalle Gera am 27.12.2017. ebwagen der Baureihe 612 auf den nächsten Einsatz auf der Linie Altenburg/Greiz-Gera-Erfurt (-Göttingen).

Westlicher Endpunkt der Strecke Saalfeld-Gera ist Saalfeld (Saale). Seitdem der Fernverkehr Berlin-München über die Neubaustrecke Erfurt-Nürnberg rollt ist Saalfeld im Prinzip nur noch ein Knoten für den Nahverkehr. Hier ist Regionalbahn 16882 aus Blankenstein soeben eingefahren, 2006 noch von DB Regio mit Fahrzeugen der BR 641 betrieben (27.12.06).

Der Gütervekehr sorgt doch weiterhin für Abwechslung: Ein Zug bestehend aus Kesselwagen legt am Abend des 27.12.06 einen kurzen Zwischenhalt in Saalfeld (Saale) ein, um einen Lokpersonalwechsel zu ermöglichen.

Der Schrottzug Könitz - Eger wird seit August 2005 durch das Stahlwerk Unterwellenborn betrieben. In den Jahren 2005-07 lief der Zug nicht über Weida, sondern via Saalfeld (Saale), Bayreuth und Marktredwitz. Am Nachmittag des 3.8.06 befand sich der Güterzug auf der Rückfahrt nach Eger, hier gezogen von einer Siemens Dispolok ER 20 im Saalfelder Bahnhof.

Ganz im Reichsbahn-Look präsentierte sich die 112 703 der Muldental Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH am 27. Dezember 2015 vor einem Güterzug beladen mit Rundholz in Saalfeld.

Im Laufe der 80-er ging die Dampf-Epoche zu Ende: Ein Blick in den Lokschuppen des BW Saalfeld (Saale) etwa 1987 zeigt die für die damalige Zeit typischen Lokomotiven der BR 119 och BR 118 (rechts).

Rangierloks dieser Baureihe waren zu Reichsbahnzeiten in vielen kleineren Bahnhöfen der DDR, so auch entlang der KBS 555 stationiert, um leichtere Rangierarbeiten zu übernehmen. Lange Zeit standen diese Loks relativ gut erhalten im Bahnhof Saalfeld abgestellt.

Eine Lok der Baureihe 203 hat sich soeben von Saalfeld aus (Hintergrund) in Richtung Könitz in Bewegung gesetzt, um dort einen Güterzug des Stahlwerkes Unterwellenborn abzuholen (13.07.09).

Der Güterzugverkehr auf der Strecke Gera - Saalfeld konzentriert sich fast ausschl. auf das Stahlwerk in Unterwellenborn mit regelmäßigen Verkehr zwischen Könitz und Saalfeld. Nunmehr haben die neuen Gravita Loks von Voith viele Einsätze um Saalfeld übernommen. Hier arbeitet sich Zug 55137 von Saalfeld nach Könitz hinauf, aufgenommen am 29.7.11 in Unterwellenborn.

Mittlerweile ist der westliche Teil des Bahnhofes Unterwellenborn ordentlich verkrautet (Bild vom August 2020). Der Botanischen Garten kann mit einer Besonderheit aufwarten, nämlich hochstehenden Lichtsperrsignalen (links, im Hintergrund rechts eines der für die Strecke übliches Signale des Hl-Systems). Diese Sperrsignale werden nicht mehr angewendet.

Lok 203-29 des Stahlwerkes Thüringen mit Schrott bei der Durchfahrt durch Unterwellenborn am 10.7.13. Im Hintergrund links wartet „Blue Tiger“ von ITL auf den nächsten Einsatz vor Bauzügen.

RB 16 254 Saalfeld (Saale)-Gera bei der Ausfahrt aus Unterwellenborn am 29.7.2011.

Neben einzelnen Güterzügen verkehren, wenn auch sehr selten, einzelne Bahndienstfahrzeuge die KBS 555, wie beispielsweise am 29.7.11 bei Unterwellenborn.

Zwei Loks der Baureihe 202 des privaten Unternehmens WFL beim Rangieren eines Bauzuges in Unterwellenborn am 10.7.13 mit Material für eine Baustelle auf der Saalbahn.

Mittlerweile eine Rarität: Die mechanische Schrankenanlage mit Glockenschlagenwerk am Rad-/Fußgängerüberweg in Unterwellenborn. Ein Triebwagen der Erfurter Bahn eilt derweil dem Ziel Saalfeld entgegen (3.8.2020).

Lok 203 29 der Stahlwerke Thüringen rollt Richtung Saalfeld, hier vor der Kulisse des Einfahrtssignales Unterwellenborn, der Schlackenhalde und der

Gasmaschinenzentrale der ehemaligen Maxhütte Unterwellenborn (3.8.2020)

Eine Gravita Lok schleppt sieben mit Schrott beladene Wagen von Saalfeld nach Könitz hinauf, hier in Oberwellenborn in Höhe des Vorsignals für Unterwellenborn am 11.7.19.

RE 16180 Saalfeld-Gera knapp westlich von Könitz am 8.6.07. Nach links zweigt das Gleis zum Stahlwerk Unterwellenborn ab.

Lok 203-28 des Stahlwerkes Thüringen GmbH bei der Anlieferung von Schrott aus Wöhlsdorf/Bad Blankenburg kurz vor Könitz am 25.7.2012. Im Vordergrund zu sehen ist das Werksanschlussgleis des Stahlwerkes.

Rangierfahrt mit Lok 298-25 des Stahlwerkes Thüringen GmbH auf dem Werksanschlussgleis zum Bahnhof Könitz (25.7.2012).

Zwischen Lampenmasten, Strommast und Andreaskreuz nähert sich Zug EB 37450 Saalfeld-Leipzig dem Bahnübergang Vogelschutz bei Könitz am 25.7.2012.

Eine BR 232 wartet mit einem mit Stahl beladenen Güterzug im Bahnhof Könitz am Vormittag des 13.4.05.

BR 232 401-0 steht hier in Könitz vor der Kulisse der Förderbrücke des Großtagebaus Kamsdorf, und wird gleich den Güterzug nach Saalfeld befördern (10.04.2004). Der planmäßige Einsatz dieser Lokomotiven durch die Deutsche Bahn ist seit 2005 Geschichte. 


Dank der Starkenberger Baustoffwerke aus Altenburg und anderer privater Unternehmen sind seit 2018 wieder vermehrt Dieselloks dieser Familie auf der Strecke zu sehen. Am 17.7.2019 ist ein Team von Starkenberger vor Ort in Könitz um kleinere Reparaturen an 241 697 auszuführen. Wenige Stunden später bespannt die Lok dann einen in Könitz mit Sand beladen Zug gen Saalfeld.


Der Schrottzug aus Cheb ist hier bei der Durchfahrt durch Krölpa-Ranis nur noch wenige Kilometer von seinem Ziel in Könitz entfernt. Das Kreuzungsgleis ist abgebaut und das Stellwerksgebäude links verlassen (30.6.2017)

Einige Zechsteinriffe der Orlasenke ermöglichen eine gute Aussicht auch über die Bahnlinie, wie hier vom Pinsenberg bei Krölpa (18.7.2019). Durch Krölpa fährt soeben EBx80852 von Saalfeld kommend nach Leipzig.

Eines der besten Aussichtsberge entlang der Strecke liegt knapp westlich von Pößneck, hier mit Blick Richtung Westen auf einen Regionalexpress von Saalfeld nach Gera der soeben am Maxit Werk in Krölpa vorbeigefahren ist (19.7.10).

Mechanische Stellwerke werden immer seltener. Auf der KBS 555 gibt es diese Technik (teils) noch in Pößneck zu bewundern: Über Drahtseile und Spannwerke (letztere heute nicht mehr vorhanden) werden hier noch die Signale und Weichen gesteuert (Aufnahme am westlichen Ende des Bahnhofs am 15.4.06).

Warten auf den "Gegenzug": Alltag auf vielen eingleisigen Strecken, wie auch der KBS 555. Hier muss RE 16257 Gera- Saalfeld einige Minuten in Pößneck warten, um den Gegenzug passieren zu lassen, der in Kürze auf Gleis 1 einfahren wird (Pößneck ob Bf., 15.4.06).

Die meisten Bahnhofsgebäude entlang der Strecke sind heute in einem erbärmlichen Zustand. Pößneck oberer Bahnhof ist eine der wenigen Ausnahmen, wohl auch aufgrund der Tatsache das der Fahrdienstleiter im Gebäude sitzt. Am 15.8.2016 hat EB 80850 Saalfeld-Leipzig Ausfahrt frei und setzt seine Fahrt nach kurzem Aufenthalt fort.

In Pößneck ob Bf funktionieren noch immer die Zugzielanzeiger aus DDR Zeiten, die mit mit Leuchtstoffröhren betrieben werden. Wie an der Anzeige ersichtlich, fährt am Gleis 1 fährt soeben Regionalbahn 16255 aus Gera nach Saalfeld ein (26.7.2011).

Formvorsignale gibt es auch auf der Strecke Saalfeld-Gera nur noch wenige, Pößneck oberer Bahnhof ist noch eine Ausnahme. EBx 80843 Leipzig-Blankenstein fährt gerade in den Bahnhof ein und das Ausfahrtssignal (Formsignal im Bildhintergrund) zeigt bereits "Fahrt" an. Das im Bildvordergrund zu sehende zugehörige Vorsignal zeigt logischerweise "Fahrt erwarten" (15.8.16).

"Ausfahrt frei" zeigt das Formsignal in Oppurg am 1.1.2005 und der Regionalexpress 16176 setzt seine Fahrt nach Gera Hbf fort. Sowohl das Stellwerk als auch die Formsignale sind mittlerweile bereits Geschichte.

Am westlichen Ende des Bahnhofes Oppurg befinden sich aber heute noch Flügelsignale. Hier legt Regionalbahn 16253 nach Saalfeld einen kurzen Halt ein (9.4.09).

7. Juli 2018: Blick vom Nordosten auf Oppurg (und den vorbeifahrenden Triebwagen der Erfurter Bahn), im Bildmittelgrund deutlich zu sehen das Orlatal, welches hier bei Oppurg nach Norden abzweigt. Durch dieses Tal, zwischen Pößneck unterer Bahnhof und Orlamünde, führt die Orlabahn. Bis 1946 bestand von Oppurg aus eine Verbindung von der Bahnstrecke Saalfled-Gera an die Orlabahn.

Der 117 Meter lange Tunnel an der Harrasmühle westlich von Neunhofen ist der einzige der Strecke. Auf dem Bild zu sehen ist ein Schienenfräszug von Strabag am 26.4.2018.

Rückblick: Ende der 80-er Jahre kamen zunehmend die neuen Dieselloks der BR119 zum Einsatz, wie hier vor einem Personenzug in Richtung Saalfeld am Tunnel bei Neunhofen. Diese Loks wurden später von der Deutschen Bahn AG übernommen und bestimmten in den 90-er Jahren, wenn auch in anderem Design, das Geschehen auf vielen Nebenstrecken in Ostdeutschland.

Im Güterverkehr auf der Strecke Gera-Saalfeld kamen in den 80-er Jahren hauptsächlich Dieselloks der Baureihe 120 zum Einsatz, wie hier vor einem Güterzug zwischen Neunfofen und Oppurg.

Der Schrottzug nach Könitz wurde in den ersten Jahren noch von der Deutschen Bahn gefahren, hier am 20.8.04 mit einer Diesellok der Baureihe 232 bespannt, Aufnahmestandort ist Neunhofen.

Alltag Mitte der 80-er Jahre: Ein Personenzug mit Güterbeförderung, gezogen von einer Diesellok der Baureihe 110, Richtung Saalfeld westlich des Bahnübergangs Meilitzer Straße in Neustadt (Orla).

Im Mai 2012 fanden zwischen Neustadt (Orla) und Neunhofen Bauarbeiten statt (Austausch alter Schwellen) was zum Einsatz einiger Bauzüge führte. Auf dem Bild zu sehen sind BR 285 (Traxx Diesel) und Schotterwagen der ITL Eisenbahngesellschaft beim Schottern am 15.5.2012 in Neustadt (Orla).

RE 16176 Saalfeld - Gera fährt soeben am fotogenen Stellwerk Nw in Neustadt (Orla) vorüber und Hält in wenigen Sekunden im Bahnhof der Stadt (30.12.05)

Bevor die neuen Desiro-Triebzüge (BR 642) den Alltag entlang der KBS 555 bestimmten, waren ältere der BR 628 im Einsatz. Am 20.07.03 befördert ein Zug dieser Baureihe Reisende von Saalfeld (Saale) nach Gera und befindet sich hier unmittelbar vor dem Bahnhof Neustadt (Orla).

Der Raum Saalfeld (Saale) zählte zu den letzten Dampfhochburgen in der DDR. So waren u.a. die Personenzüge Saalfeld - Gera (- Leipzig) mit Dampflokomotiven der Baureihe 01.5 bespannt. Zu Beginn der 80-er Jahre wurden diese Leistungen dann aber sukzessive durch Dieselloks der Baureihe 110, 118 und später auch 119 übernommen. Hier im Bild ein Personenzug nach Saalfeld im Bahnhof Neustadt (Orla) zu Beginn der 80-er.

Im Eilzugverkehr (Sonneberg/Nürnberg-) Saalfeld-Leipzig wurden während der 80-er auch Dieselloks der Baureihe 118 eingesetzt. Hier fährt soeben ein Eilzug in Richtung Saalfeld in Neustadt (Orla) ein, irgendwann in den 80-er Jahren. Im Hintergrund zeugen Güterwagen von dem zu DDR Zeiten lebendigen Güterumschlag in Neustadt.

Ein Güterzug, bespannt mit einer Diesellok der BR 120, Mitte der 80-er Jahr im Bahnhof Neustadt (Orla).

Der Personennahverkehr wird nunmehr mit modernen Triebwagen gefahren: RB 16256 Saalfeld-Gera am 17.3.08 bei der Ausfahrt aus Neustadt (Orla). Rechts im Bild, auf einem ehemaligen Ladegleis, wird gerade ein Schienenschleiffahrzeug eines in Neustadt ansässigen Unternehmens getestet.

Die Gleisanlagen des ehemaligen Rangierbahnhofs in Neustadt sind aufgrund der Nutzung für Testfahrten eines Neustädter Unternehmens noch relativ gut erhalten. Noch besser erhalten ist die Dampflok 41-144 der IGE Werrabahn Eisenach e.V., die hier mit ihrem Sonderzug "Rotkäppchen Express" Gera-Saalfeld-Freyburg gleich einen kurzen Halt in der Orlsastadt einlegen wird (23.9.2018).

Die billige Einfuhr von Kohle aus den sächsischen Revieren war eines der wichtigsten Argumente für den Bau der Strecke Gera-Saalfeld (-Eichicht). Umschlag von Kohle sollte noch bis in die 1990-Jahre hinein den Alltag auf vielen Bahnhöfen prägen. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes in Neustadt (Orla) wurde noch bis 2016 Kohle umgeladen, u.a. mit Hilfe des alten Weimar Baggers. Die Anlieferung erfolgte jedoch schon längst per LKW und nicht mehr über die Schiene. Die Aufnahme enstand 15.7.09

Am 27.10.10 passierte der Schrottzug pünktlich den Bahnhof Neustadt (Orla). Zu diesem Zeitpunkt liefen bereits die Arbeiten zur Umrüstung des Bahnübergangs Schleizer Straße auf zuggesteuerte Schrankenanlagen. Das Stellwerk (rechts im Bildhintergrund) bleibt jedoch in Betrieb.

Wegen der Erneuerung zweier Eisenbahnüberführungen bei Neunhofen war die Strecke zwischen Neustadt (Orla) und Pößneck im Mai/Juni 2018 gesperrt, die Züge aus Gera wendeten am Gleis 1 in Neustadt. Auf Gleis 2 wartete am 8.6.2018 ein Bauzug von Strabag, mit Lok 203 841, auf seinen Einsatz.

Zwei Jahre später, im Frühsommer 2020, wurde zwischen Triptis und Traun gebaut und der Altschotter mit Flachwagenzügen von Press und u.a. Lok 204 354 nach Neustadt (Orla) befördert. Die Bauarbeiten und mehrwöchige Streckensperrung hatte jedoch relativ wenige Fahrgäste betroffen, da die Corona Pandemi auch in den Zügen zwischen Gera und Saalfeld zu einem massiven Nachfrageeinbruch führte. 

Einige Kilometer weiter östlich: Schrottzug Könitz-Eger in Molbitz bei Neustadt (Orla) am Nachmittag des 6.8.08.

"Schrankenöffnung durch kurzes Drücken der Taste anfordern. Weisung des Wärters abwarten". So steht es an der noch im Betrieb befindlichen Anrufschranke in Molbitz bei Neustadt. Die Reichsbahnschönheit, E-Lok 155 159 der WfL, läuft natürlich nur "kalt" am Zugschluss des Holzzuges aus Triptis mit (1.8.2020).

BR 232 356 des privaten Unternehmens WfL mit Holzzug aus Triptis kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof von Neustadt (Orla) am 1.8.20.

Die Bespannung des Schrottzuges des Stahlwerkes Thüringen zwischen Könitz und Cheb hat seit 2015 eine TRAXX Lok von Bombardier übernommen. Diese Aufnahme entstand am 8.7.2015 bei der Ausfahrt des Zuges aus Neustadt (Orla) Richtung Weida (-Cheb).

Am 10.6.2012 übernahm die Erfurter Bahn den Schienenpersonennahverkehr für 12,5 Jahre auf zahlreichen Strecken in Ostthüringen und so auch auf der KBS 555 Gera-Saalfeld. Als Fahrzeuge werden Regio-Shuttles (von Stadler) eingesetzt, welches hier im Bild zu sehen ist (als EBx 37468 Saalfeld-Leipzig). Die Aufnahme enstand bei Dreitzsch östlich von Neustadt am 24.7.2012.

Telegrafenleitungen werden auch auf der Strecke Saalfeld-Gera immer seltener, 2019 gab es noch längere Abschnitte zwischen Oppurg und Niederpöllnitz. Das Bild entstand am 19.7.2019 auf der Gerade östlich von Neustadt (Orla), mit Blick Richtung Westen und einen in Richtung Gera und Leipzig fahrenden Zug der Erfurter Bahn. 

Während man die B281 im Orlatal ausbaut, wird die parallellaufende Bahnlinie zurückgebaut. Die Blockstelle Traun wurde im Sommer 2006 aufgelassen, gleichzeitig ist der Bahnübergang mit einer zugbedienten Anlage ausgestattet worden. Die Aufnahme entstand am 31.07.2006 - kurz vor der Auflassung.

2010 war der Haltepunkt Traun noch ein Bedarfshalt für Regionalbahnen. Hier durchfährt RB 16253 Traun am 14.7. 2010 - jedoch ohne Halt.

Heute bestimmt moderne Technik das Bild am Bahnübergang in Traun, der Haltepunkt ist heute aufgelassen.

EBx 80848 Saalfeld-Leipzig bei Traun am 28.4.2018. Im Vordergrund rechts ein Relikt der Vergangenheit, ein verrosteter Rollenhalter für die Drahtzugleitung (früher für mechanische Steuerung von Weichen und Signalen).

Für eine willkommende Abwechslung sorgen auch "Umleiter" einge Male im Jahr, meist infolge von Bauarbeiten entlang der Saalbahn (Halle/Leipzig-) Großheringen-Saalfeld. Hier durcheilt BR 233 288-0 der DB Cargo mit ihrem Güterzug Halle-Gera-Saalfeld gerade den ehemaligen Haltepunkt Traun (16.11.2019).

Im Triptiser Bahnhof zeugt einzig der Desiro-Triebzug vom 21. Jahrhundert. Viele andere Relikte stammen aber aus dem vorigen Jahrhundert: Formhaupt- und Formvorsignale, Pilzlampen und sogar ein Wasserkran. Die Aufnahme entstand am 28.12.05, zu sehen ist der RE 16176 Saalfeld - Gera.

RE 16 185 Gera-Saalfeld am 18.10.2011 bei der Einfahrt nach Triptis.

Kreuzung zweier Regio-shuttle Triebwagen der Erfurter Bahn am 20.4.14 in Triptis.

"Langsamfahrt" zeigt das Formsignal am 18.10.2011 in Triptis: Der Schrottzug Könitz - Cheb wird an diesem Tag ausnahmsweise mit zwei Loks der BR 203 der SC Rail Leasing Europe bespannt, die zum Aufnahmezeitpunkt an das Stahlwerk Thüringen GmbH vermietet sind.

Am 4.9.2017 bespannte eine V180 (in Originallackierung) des Unternehmens WFL einen Schotterzug von Saalfeld nach Triptis und ist hier im Umbau befintlichen Bahnhof Triptis zu sehen.

Drahtzugleitungen, zur mechanischen Steuerung von Weichen und Signalen, Telegrafenmaste und Formsignale: Auch nach dem Umbau 2017 bietet der Bahnhof Triptis noch klassisches Reichsbahn-Ambiente. Nach dem Umbau wurde der Bahnhof sogar mit weiteren Formvorsignalen bereichert. Links im Bild der WfL Holzzug nach abgeschlossender Beladung am 1.8.20.

Nach dem Umbau gibt es in Triptis neben zwei Hauptgleisen noch immer ein Überholgleis und ein Ladegleis (Stumpfgeis mit verschlossener Weiche). Letzteres wird seit 2018 gelegentlich zur Beladung von Holzzügen verwendet wie hier am 1.8.20. Ansonsten ein Bild was aus den 1980-er Jahren stammen könnte: Pilzlampen, Formsignale und die die beiden "alten Damen" BR 232 356 und 155 159 der WfL und dem Holzzug.

Die Bespannung des Holzzuges übernehmt meist das Unternehmen WfL mit klassischen Reichsbahnlokomotiven, Dieselloks der Baureihe 231 und E-loks (!) der Baureihe 155. Die 155 läuft zwischen Saalfeld und Triptis jedoch nur "kalt" mit da die Oberleitung fehlt. Hier steht der Zug am 6.1.2020 abfahrtsbereit und startet in Kürze in Richtung Saalfeld und dann weiter nach Baruth. 

Relikte aus dem vorigen Jahrhundert findet man nicht nur in Bahnhöfen sondern auch auf freier Strecke, wie hier die Fernsprechbude und Telegrafenleitung bei Triptis-Oberpöllnitz (28.6.2017)

Nach dem Verlassen der Orlasenke wird die Landschaft zwischen Triptis und Weida etwas flacher. Knapp östlich von Triptis liegt der Scheitelpunkt der Strecke mit cirka 360 Meter über dem Meeresspiegel. Hier fährt ein Zug der Erfurter Bahn durch eine spätsommerliche Landschaft vorbei an Mittelpöllnitz Richtung Gera und Leipzig (6.8.20)

Auf dem Streckenabschnitt östlich von Niederpöllnitz gibt es Dank der (unregelmäßigen) Bedienung des Tanklagers Lederhose etwas mehr Abwechslung im Bahnalltag. Soeben vom Tanklager zurückgekehrt, warten hier die Infra Leuna Lokomotiven 208 und 209 (vom Hersteller MaK) mit ihrem Kesselwagenzug auf die Ausfahrt in Richtung Gera am 11.4.2017. Die nur wenige Kilometer lange Stichbahn ins Tanklager zweigt im Bildhintergrund nach links von der Strecke Gera-Saalfeld (Saale) ab.

In den Jahren 2005/06 wurde die Stichbahn nach Lederhose wiederholt von Schotterzügen von Eichholz Verkehr und Logistik benutzt. Man transportierte Schotter aus Lederhose über Saalfeld zu einer Bahnbaustelle nach Neumarkt in Bayern. Hier wartet ein Zug mit den NOHAB Loks V170 1138 und 1125 in Lederhose auf die Abfahrt am 13.9.2006.

Zwei Lokomotiven der Baureihe 203 von DB Netz Instandhaltung bei der Durchfahrt durch Niederpöllnitz am 11.7.2014.

Der "Vier-Länder-Express" München-Hof-Weida-Gera-Leipzig war der letzte  planmäßig lokbespannte Zug (im Personenverkehr) der auf (Teilen) der Kursbuchstrecke 555 fuhr. RE 4014 München-Leipzig wurde am 1.8.06 von 218 341-6 gezogen und ist hier bei der Einfahrt in den Weidaer Bahnhof zu sehen.

In Weida zweigt die KBS 546 in Richtung Zeulenroda und Hof ab. Dabei werden in Weida mehrere Male täglich der Zugteil (Triebwagen) aus Saalfeld mit dem aus Hof/Zeulenroda vereinigt, um dann gemeinsam nach Leipzig /Gera zu fahren. Auf dem Bild ist EBx 80848 gerade aus Saalfeld eingefahren, links (vorne) im Bild. Wenig später trifft der Zugteil aus Hof/Zeulenroda als EBx 81016 ein und hält kurz. Nach Erscheinen des Zusatzsignals "Rangierfahrt erlaubt", darf dieser hintere Zugteil aufrücken und an den ersten, aus Saalfeld, kuppeln (Weida, 11.4.2017)

Alltag in Weida: Der Schrottzug Eger- Könitz muss hier die Fahrtrichtung wechseln. Die Lok des Stahlwerks fährt gerade am eigenen Zug vorbei, um am anderen Ende wieder anzukuppeln. Gleichzeitig fährt EB 80850 Saalfeld-Gera-Leipzig am Gleis 3 ein und macht dort kurz Halt. (11.4.2017)

EBx 81015 Gera-Weida-Hof am 6.4.15 zwischen Zwötzen und Wolfsgefährt. Im Hintergrund, mit Vorsignal, der damals noch befahrene Abschnitt der Elstertalbahn Gera-Greiz, der aber seit 2016 an dieser Stelle in die Strecke Saalfeld-Gera (Vordergrund) eingebunden ist.

Status August 2016 am damals im Bau befintlichen Abzweig Wolfsgefährt (Blick Richtung Südwest): Die Weiche am Abzweig, cirka 100 Meter hinter Fotostandort, ist bereits eingebaut und das in der Mitte zu sehende Gleis wird künftig (=heute) von Zügen der Elstertalbahn Gera-Greiz-Weischlitz befahren werden, womit die alte Trasse innerhalb Geras (links im Bild, auf der gerade ein Triebwagen der Vogtlandbahn vorüber fährt) stillgelegt werden kann. Rechts im Bild die Strecke Gera-Saalfeld.

EBx 81016 Hof-Weida-Gera beim Aufenthalt in Gera Zwötzen am 7.4.15. Der Haltepunkt ist seit 2016 aufgewertet, u.a. durch die Zusammenlegung der Strecken Gera-Saalfeld und Gera-Greiz im Stadtbereich von Gera und der Verlängerung der Regionalbahnen aus Weimar bis Zwötzen.

29.10.16: Die beiden Strecken Gera – Saalfeld und Gera – Greiz sind nun von Gera-Debschwitz (Süd) bis zur neuen Abzweigstelle Wolfsgefährt zusammengeführt und RE 3679 Erfurt-Greiz zweigt nun hier, in Debschwitz, nicht mehr nach Süden (links) ab. Das links abzweigende Gleis wird damit lediglich von Zügen der Strecke Gera-Ronneburg-Gößnitz benutzt.

RE 3925 Erfurt-Greiz bei der Ausfahrt aus Gera Süd (Haltepunkt im Hintergrund) am 27.4.18. Sämtliche Gleise des ehemaligen Güterbahnhofs Gera Süd sind zurückgebaut.

285 107 der ITL Eisenbahngesellschaft bespannt am 17.4.2019 einen Kesselwagenzug, vermutlich vom Tanklager in Lederhose/NIederpöllnitz kommend, und ist hier zwischen Gera Zwötzen und Gera Süd zu sehen.

298 329-4 durchfährt mit einem kurzen Kesselwagenzug den Bahnhof Gera Süd am 9.8.2005. Der Bahnhof war zu diesem Zeitpunkt, wie deutlich aus dem Bild hervorgeht, noch nicht modernisiert.

RE 3657 Göttingen-Weimar-Gera-Chemnitz fährt am 9.8.05 in den Geraer Hauptbahnhof ein. Viele der Gleisanlagen, wie hier im östlichen Vorfeld des Bahnhofes, waren zu diesem Zeitpunkt heruntergekommen.

Blick nach Nordosten ein Jahrzehnt später (26.4.2018): Die Gleis- und Signalanlagen sind modernisiert. Links wartet RE 3908 Altenburg/Greiz-Erfurt auf Ausfahrt,rechts die BR 232 der Erfurter Bahnservice Gesellschaft mbH beim Umsetzten (mit Kesselwagenzug für Oiltanking Terminal).

Blick vom Osten auf die sanierte Bahnhofshalle am 27.12.2017. Im Vordergrund zu sehen die Erfurter Bahn mit einer Leistung nach Weimar, hinten rechts wartet ein Triebwagen der Baureihe 612 auf den nächsten Einsatz auf der Linie Altenburg/Greiz-Gera-Erfurt (-Göttingen).

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